Schönen Samstag, liebe Börsianer! Jetzt ist die NVIDIA-Aktie reif, um auf 300 USD durchzumarschieren. Am Donnerstag hat OpenAI ChatGPT Astra vorgestellt, und die Leute, die ständig schreiben: „KI ist eine Blase“, werden nun peinlich berührt verstummen.
Astra stellt alles in den Schatten, was wir bislang gesehen haben. Man verbindet Astra mit Software wie Blender und kann der KI dann Arbeitsanweisungen geben. Astra erstellt 3D-Grafikmodelle und daraus ganze Computerspiele, modelliert Häuser und CAD-Designs. Sam Altman sagt, die Zeit der Prompts sei vorbei. Astra versteht, was man möchte.
Es gibt keine Grundlage, daran zu zweifeln, dass Firmen weltweit nun Heerscharen an KI-Mitarbeitern aufbauen werden. Die Nachfrage nach Tokens wird exponentiell wachsen. Die NVIDIA-Konsensschätzung von 492 Mrd. USD Nettogewinn (Quelle: Factset) im übernächsten Geschäftsjahr erscheint auf einmal plausibel. Das KGV betrüge 11,3 beim heutigen Kurs.
Die Sicherheitslösungen von Okta (WKN A2DNKR) könnten nun eine maßgebliche Rolle spielen, um KI-Mitarbeitern im großen Stil Zugriff auf Softwarelösungen zu geben. Auch die Perspektive für die Oracle-Aktie (WKN 871460) hellt sich nun wieder auf. Nach den Zahlen am 14.09. entscheide ich, ob ich investiert bleibe. Für die Aktie spricht der exponentiell wachsende Tokenverbrauch. Gegen die Aktie spricht der Zinsaufschlag, den Oracle für seine Anleihen bezahlen muss.
Hellhörig wurde ich im Earnings-Call von NVIDIA bei der Aussage, dass Pharmakonzerne wie Bristol Myers und Eli Lilly nun in KI-Fabriken investieren, um die Entwicklungszeiten in der Arzneimittelforschung von mehreren Jahren auf einige Monate zu verkürzen. Pharmadienstleister wie IQVIA (WKN A2JSPM) und Labcorp (WKN A40C39) stehen vor einem goldenen Jahrzehnt.
Fazit: Wir sind mittendrin im großen Bullenmarkt. Börsianer dürfen nun einen Fehler nicht machen: auf Pessimisten hören und vor lauter Angst ihre Welt-ETFs auflösen.
(Eigenpositionen halte ich in NVIDIA, Oracle und IQVIA)